Schulausflug zum Mond

Merkur Akademie „International“ wird zu „Interstellar“

Bild von RitchieBlackmore / Pixabay

Die Merkur Akademie in Karlsruhe reagiert mit ihrer neuen Ausrichtung auf die aktuellen Entwicklungen in der bemannten Raumfahrt. Staatliche und private Firmen arbeiten mit Hochdruck an regelmäßigen, kostengünstigen Flügen ins All und haben bereits erfolgreiche Versuche durchgeführt.

Schule der Zukunft

„Wir müssen unsere Schüler auf die Zukunft vorbereiten: Es wird bald viele Arbeitsplätze im Bereich der Astronautik geben und Berufe, die nicht mehr auf der Erde arbeiten, sondern auf anderen Planeten oder den Basisstationen. Die Interaktion mit anderen Kulturen, nicht nur global, sondern auch im Weltraum, wird immer wichtiger,“ erklärt die Schulleiterin Frau Siere-Heinsohn das Konzept.

Unterricht in Weltraumtouristik

Klimaänderungen, knappe Energiequellen und andere Ressourcen werden die Menschheit zunehmend in das Universum treiben. Daher werden zukünftig auch Fächer wie Astrophysik, Raketenmechanik und Weltraumtouristik auf dem Stundenplan der Merkur Akademie Interstellar stehen. Sie werden sich in das bisherige Konzept der Schule einpassen, beispielsweise können die Mathematikkurse der Oberstufen die Bedingungen im luftleeren Raum kalkulieren, das Fach interkulturelle Kompetenz wird zu interstellarer Kompetenz, im Schulgarten testen die Klassen Landwirtschaft unter extremen Bedingungen. Für den Unterricht werden angesehene Fachleute aus den USA und Russland eingeladen, externe Gäste können ebenfalls an den Vorträgen teilnehmen. Die Schule will sich so als „Kompetenzzentrum Weltraumschule“ positionieren.

Außerirdische Freudschaften

Für das Jahr 2021 ist der erste Klassenausflug zum Mond geplant, da dort bisher die meiste Infrastruktur vorliegt. Natürlich hofft die Schule in der Zukunft auf einen richtigen Austausch, wie er bisher mit anderen irdischen Ländern stattfindet. Schülerinnen und Schüler können dann das Leben auf der Venus näher kennen lernen und außerirdische Freundschaften knüpfen. Um den Kontakt zu fördern, will die Schule nicht nur inhaltlich vorbereiten, sondern auch einen eigenen Weltraumbahnhof einrichten. Die umfassenden Investitionen werden teilweise durch Fördergelder der europäischen Union finanziert. Den Herausforderungen der interstellaren Reise sieht die Schulleitung gelassen entgegen: „Wir waren schon immer Vorreiter mit unserer technischen Ausstattung und internationalen Ausrichtung“. 

Anmerkung der Redaktion: dieser Artikel wurde als Aprilscherz veröffentlicht, die Inhalte sind also erfunden, es ist kein Ausflug auf den Mond geplant.