Willkommen im Schuljahr 2019/20 – Vier Tipps für eine bleibende Motivation

Seit dieser Woche hat die Schule wieder begonnen. Zunächst sind wir alle noch motiviert und haben viele gute Erwartungen und Wünsche an das neue Jahr. Bei dem ein oder anderen macht sich jedoch schon nach wenigen Wochen – oder Tagen – wieder der innere Schweinehund breit. Was kann man tun, um motiviert zu bleiben?

Wir haben für euch vier Tipps, die euch den Schulalltag leichter und angenehmer machen sollen:

1.) Ziele stecken

Mach dir schon am Anfang des Schuljahres klar, was du von dir selbst erwartest. Bessere Noten? Mehr Aufmerksamkeit? Mehr Kontakt zu anderen? Überlege, wie du diese Ziele erreichen kannst und versuche dir das immer wieder klarzumachen. Sinnvoll ist es auch sich kleine Etappenziele zu stecken. Das kann von „Diese Stunde melde ich mich drei Mal“ bis hin zu „Ich möchte in der nächsten Arbeit besser sein als in der letzten“ reichen.

2.) Sich belohnen

Alle Ziele, die wir uns stecken, sind leichter zu erreichen, wenn wir damit eine Belohnung verbinden. Es muss ja nicht gleich eine neue Spielkonsole sein. Auch kleine Belohnungen tun uns gut. Ins Kino gehen, einen Ausflug machen, sich einen neuen Pulli kaufen oder sich ein lernfreies Wochenende gönnen. Belohnungen tun der Seele gut und helfen dabei, sich für Ziele zu motivieren. Klopf‘ dir ruhig mal selbst auf die Schulter!

3.) Think positiv!

Nicht jedes Ziel, das man sich steckt, erreicht man auch. Rückschläge gehören zum Leben dazu und sollten als Chance gesehen werden, daraus zu lernen. Was lief falsch? Es hilft dir nicht, in einen Das-kann-ich-sowieso-nicht-Trott zu verfallen. Nimm aus den Erfahrungen mit, was positiv war und versuche das, was nicht so geklappt hat, beim nächsten Mal besser zu machen. Im Schulalltag kann es helfen, am Ende jeden Tages eine Bilanz zu ziehen. Was hat mir heute gefallen? Was habe ich heute gelernt? Das können ganz kleine Dinge sein, z.B. dass die Biostunde sehr lustig war oder das Arbeitsblatt in Physik leicht zu bearbeiten. Auch hilft es, sich immer mal wieder klar zu machen, was eigentlich am Schülerdasein generell schön ist: Man trifft jeden Tag Freunde, hat häufig „Urlaub“, lernt Dinge fürs Leben, … Wer schon im Berufsalltag steckt, kann das nicht immer von sich behaupten.

4.) Ordnung „machen“ und halten

Ordnung ist das halbe Leben. Das liegt vor allem daran, dass Ordnung es uns erleichtert Dinge wiederzufinden und es weniger schwerfällt, Aufgaben zu erledigen. Wenn ich erstmal eine halbe Stunde damit zubringen muss, meine Geschichtsaufschreibe zu finden, habe ich schließlich schon keine Lust mehr, das Ganze dann auch noch zu lernen. Besser ist es, sich schon am Anfang des Schuljahres zu überlegen, welches Ordnungssystem ich anwenden möchte. Schnellhefter, Heft oder Ordner? Füller oder Kuli? Textmarker oder Buntstifte? Wo lagere ich meine Schulbücher? In der Schule? Zu Hause? Das alles sollte man sich vorher klar machen und strukturiert ans Lernen gehen.

Autorin: SoMü